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Tauchen im Gardasee

Erdbeben am Gardasee: Panik und Schäden

Am Gardasee hat es in der Nacht vom 24. auf den 25.11.04 ein für diese Region schweres Erdbeben gegeben. Der Ort San Zeno di Montagna kam jedoch ohne Schäden davon.

Mindestens vier Menschen werden bei den Erdstößen im Norden Italiens verletzt. Häuser stürzen ein. Mehrere Krankenhäuser sind evakuiert worden

Rom -  Mit Panik haben im Norden Italiens viele Menschen auf ein Erdbeben reagiert. Das Beben war am frühen Morgen mit einer Stärke von 5,2 auf der Richterskala von Genua im Westen bis Venedig im Osten zu spüren.

Mindestens vier Menschen seien leicht verletzt worden, hieß es in den ersten Berichten. Dem Zivilschutz zufolge wurden entlang des Gardasees mehrere ältere Gebäude beschädigt. Menschen beeilten sich, aus ihren Häusern zu kommen.

Als Vorsichtsmaßnahme wurden mehrere Krankenhäuser in der Region evakuiert. In Italien kommt es immer wieder zu Erdbeben, wobei Erdstöße im Norden jedoch seltener als im Süden sind. Regierungsvertreter in Rom teilten mit, das Beben habe die Region um Mitternacht erschüttert.

Gebäude eingestürzt

Das Epizentrum habe in der Provinz Brescia nahe den Städten Treviso Bresciano, Tuscolano Maderno und Gardone Riviera gelegen. Altbauten in Städten am Gardasee wiesen Risse in den Fassaden auf. Einige verlassene Gebäude auf Bauernhöfen in der Umgebung stürzten ein. In Salo und anderen Städten am Gardasee kontrollierte die Feuerwehr die Statik von Häusern.

2002 wurde die im Süden gelegene Stadt San Giuliano di Publia von einem Beben erschüttert. Dabei stürzte eine Schule ein, 30 Menschen wurden getötet. Die meisten von ihnen waren Schüler. Am 23. November 1980 kamen bei einem schweren Erdbeben in Süditalien mehr als 3000 Menschen ums Leben.  WELT.de/rtr

Artikel erschienen am Do, 25. November 2004


 

 
 
 
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